Die Wurzeln der Craniosacral Therapie liegen in der Osteopathie. Anfangs des 20. Jahrhunderts erforschten die amerikanischen Ärzte Dr. A.T. Still (1828-1917) und Dr. W.G. Sutherland(1873-1954) die rhythmischen Eigenbewegungen aller Knochen und Gewebe sowie deren Bewegungsachsen. Dr. Sutherland stellte fest, dass diese feinen Bewegungen von unserer innewohnenden Lebenskraft, die er Atem des Lebens nannte, herrührten. Erst in den 70iger Jahren erforschte DR. John Upledger (1932-2012) die rhythmischen Bewegungen des Schädels wissenschaftlich. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper. Er ist entscheidend für die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen. Er gibt dem/der Therapeut*in Aufschluss darüber, wo sich das System im Gleichgewicht befindet und wo sich Einschränkungen feststellen lassen. Ein Ungleichgewicht oder eine Beeinträchtigung im Craniosacralen System kann eine ganze Reihe von Fehlfunktionen verursachen, welche Schmerzen oder andere Beschwerden auslösen können.
Die Therapie
Während der Therapie werden sanfte Impulse gesetzt, um die Eigenregulierung des Körpers anzuregen. Blockaden im Gewebe lösen sich. Der freie Fluss von Körperflüssigkeiten wird gefördert. Das Immunsystem wird gestärkt, Selbstheilungskräfte aktiviert und der Genesungsprozess optimiert.